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  Was kann ein Niedrigenergiehaus?    

Das energetisch-bauphysikalische Konzept kann folgende Merkmale aufweisen:

  Oberfläche und Volumen des Baukörpers stehen in einem ausgewogenen und damit günstigen Verhältnis zueinander.    
  Die üblicherweise ungenützt ins Freie abgegebene warme Abluft der Wohnungen über die Entlüftungskanäle wird Wärmetauschern zugeführt.    
  Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Trennung von Nutz- und Brauchwasserleitungen, wobei das Brauchwasser wiederaufbereitet und neuerlich genutzt werden kann.    
  Zusätzlich erfolgt eine Nutzung von Solarenergie durch Sonnenkollektoren. Das so gewonnene Energiepotential wird für die Brauchwassererwärmung verwendet.    
  Höchst effizienter Wärmeschutz bzw. Wärmedämmung der Außenbauteile.    
  Über Fenster und Wintergärten wird Solarenergie optimal genutzt.    

Das Ergebnis dieser Maßnahmen ist beachtlich. So wird der Heizenergiebedarf um mehr als die Hälfte reduziert. Benötigt ein vergleichbares Mehrfamilienhaus in Österreich für die Heizung durchschnittlich 90kW h je Quadratmeter und Jahr, so kommt man beim Niedrigenergiehaus mit etwa 44 kW h aus.

Auch das Plus für die Umwelt ist enorm. Wärmerückgewinnung und begleitende Maßnahmen bewirken etwa im Niedrigenergiehaus Engerthstrasse eine Reduzierung der Schadstoffemissionen um jährlich 75 Tonnen Kohlendioxyd, 95 Kilogramm Stickoxyd und 170 Kilogramm Schwefeloxyd!

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