Bürozeiten „Wien-Süd“
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"Jeder Mensch hat ein Recht
auf menschenwürdigen Wohnraum"
  1910 bis 1941    
  1910.    

Unbeschreiblich sind die Lebens- und Wohnbedingungen der Arbeiterklasse. Lebenswerter Wohnraum ist nahezu unerschwinglich. Auf sich allein gestellt, greifen beherzte Arbeiter, unter ihnen Rudolf Waisenhorn und Franz Mähring, zur Selbsthilfe. Die "Gemeinnützige Bau- u. Wohnungsgenossenschaft für Liesing und Umgebung" nimmt ihre Tätigkeit auf.

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  1911/1912.    

Die "Genossenschaft der K.u.K. Hof- und Staatsdruckerei in Wien" wird gegründet. 14 Wohnhäuser mit insgesamt 102 Wohnungen werden errichtet. Die Wohnungen in der Anlage am Franz Mähring Platz 7 in Perchtoldsdorf etwa, bestehen aus zwei Zimmern, Küche, Vorzimmer, Bad und einem Hausgarten pro Wohneinheit von 100m².

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  1913.    

Der Mitgliederstand beträgt in diesem Jahr 384. Von Beginn an werden namhafte Architekten für das neue Denken gewonnen. Leitgedanke dieser Wohnbautätigkeit ist der Grundsatz des zukunftsorientierten Planens, Bauens und Verwaltens sowie der Schaffung von preisgünstigen Wohnungen.

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  Die 20er und 30er Jahre:    

Die soziale Situation in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg ist mehr als trist. Nur wenige Bauvorhaben können aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation realisiert werden.

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  1941.    

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird die Bautätigkeit ganz eingestellt. Viele sozialdemokratische Funktionäre wurden ihres Amtes enthoben, wie Max Weikhart, der als Vorstand der gemeinnützigen Bau- u. Wohnungsgenossenschaft für Liesing und Umgebung zurücktreten musste. Beide Genossenschaften sind zur "Wien -Süd" fusioniert.

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  1948 bis heute    
  1948.    

Die erste Generalversammlung nach dem 2. Weltkrieg findet am 20.11.1948 unter dem Vorsitz der Genossenschafter Franz Mähring und Josef Graf statt. Die Bilanzsumme beträgt ca. 682.000 Schilling. 228 Mitglieder zählt die Genossenschaft damals. 1950 kommt es zu einem Wechsel in der Genossenschaftsführung: Maximilian Weikhart sen. und Karl Kolros übernehmen die Funktion des Obmannes sowie des Obmannstellvertreters und beginnen mit der Aufbauarbeit.

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  1951.    

Das erste nach dem Krieg errichtete Projekt ist die Wohnhausanlage in der Grillparzerstraße 48-56, in Perchtoldsdorf. 5 Wohnhäuser mit 44 Wohnungen helfen die drückende Wohnungsnot nach Kriegsende zu lindern.

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  1960.    

Die "Wien- Süd" feiert das 50-jährige Bestandsjubiläum. Die Bilanzsumme beträgt bereits 54 Millionen Schilling. Der Mitgliederbestand beträgt 707.

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  1971.    

Die 1.500ste Genossenschaftswohnung wird fertiggestellt. Die "Wien-Süd" erlebt ihre erste große Aufschwungphase. Die Generalversammlung in diesem Jahr ist von einem Wechsel in der Genossenschaftsführung gekennzeichnet: Dr. Maximilian Weikhart und Karl Bohuslav lösen Maximilian Weikhart sen. und Karl Kolros in ihren Funktionen ab.

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  1972.    

Das Ende der Wachstumsgläubigkeit durch den "Ölschock" führt zum Umdenken: Die Wohnungen werden kompakter und besser isoliert. Gleichzeitig bildet sich die Tendenz zu mehr Wohnqualität:
Terrassenhäuser, gestapelte Einfamilienhäuser und der verdichtete Flachbau sind die typischen architektonischen Ausdrucksformen dieses Jahrzehnts.

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  1980.    

Im 70sten Bestandsjahr der "Wien-Süd" zählt die Genossenschaft 3000 Mitglieder. Die 2.500ste Genossenschaftswohnung wird errichtet. Die Bilanzsumme beträgt 750 Millionen Schilling.

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  1988.    

In diesem Jahr wird die "gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Arthur Krupp Ges.m.b.H" in den Verband der "Wien-Süd" integriert.

Die Gewog hat ihrem Firmensitz in Berndorf/NÖ und geht im Wesentlichen auf die seinerzeitigen Wohnbauaktivitäten der "Berndorf AG" unter Arthur Krupp zurück. Bei Wohnhausanlagen der Gewog, viele davon unter Denkmalschutz, prägen das Stadtbild von Berndorf deutlich.

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  1991.    

Weiterer Anstieg der Genossenschaftsmitglieder auf nunmehr über 6700. Die "Wien-Süd" verwaltet 8191 Wohnungen, weitere 2887 werden neu gebaut bzw. saniert. Mit 41 Angestellten erwirtschaftet die Wohnbaugenossenschaft eine Bilanzsumme von 3,91 Mrd. Schilling.

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  2000.    

Die "Wien-Süd" feiert in diesem Jahr das 90. Bestandsjubiläum. Sie ist die drittälteste Bau- und Wohnungsgenossenschaft in Österreich. Die Entwicklung der letzten Perioden hat sich fortgesetzt und die Zahl der verwalteten Einheiten ist kontinuierlich weiter gewachsen - sie beträgt nun fast 14000. Die "Wien-Süd" zählt jetzt 11162 Genossenschaftsmitglieder. Und auch die Bilanzsumme überschreitet die 9 Milliardengrenze. Mehr als 2000 Wohneinheiten sind entweder in Planung oder stehen vor Fertigstellung. Die Ende 1999 erworbene Genossenschaft „Merkur“ wird in die Firmengruppe "Wien-Süd" integriert und erweitert die Angebotspalette. Mit diesen Leistungen festigt die "Wien-Süd" ihre Spitzenposition unter allen Mitbewerbern in Österreich.

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  2002.    

Trotz schwierig werdender Rahmenbedingungen ist es der "Wien-Süd" möglich, den erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortzusetzen. Ein Leistungsvergleich des Österreichischen Revisionsverbandes über die gemeinnützige Wohnwirtschaft bestätigt, dass die "Wien-Süd", hinsichtlich Bauleistung, Anzahl der fertiggestellten Wohnungen und Bilanzsumme, unter allen gemeinnützigen Wohnbauträgern Österreichs den absoluten Spitzenrang einnimmt. Ein weiterer Expansionsschritt wird mit der Übernahme der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH. B-SÜD gesetzt, die im Burgenland zahlreiche Projekte entwickelt.

Durch die Übergabe der Großprojekte in Wien 11., "Am Hofgartel" und in der Lorystraße konnte das Konzept, Wohnwerte anzubieten, weiter ausgebaut werden. Als einen wichtigen Ansatz dem rückläufigen Förderungsvolumen entgegenzuwirken, zeigt sich die Entscheidung der Organe der "Wien-Süd", den örtlichen Wirkungsbereich auch ins Burgenland auszudehnen sowie der Sanierung und Revitalisierung alter Wohnsubstanz das notwendige Augenmerk zu widmen. Insgesamt werden in den letzten beiden Jahren mehr als 1400 Wohnungen neu errichtet bzw. saniert. Und die Bilanzsumme erreicht ein Volumen von ca. 650 Millionen Euro.

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  2004.    

Die "Wien-Süd“ nimmt ab dem Jahr 2004 eine Konzernstruktur ein, die nunmehr aus der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH "Arthur Krupp“, der gemeinnützigen Bau- und Wohnungsgenossenschaft "MERKUR“ eingetr. Genossenschaft mbH., der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH. B-SÜD und der W-S Baubetreuungsgesellschaft mbH. besteht. Ergänzt wir die Unternehmensgruppe nunmehr auch durch die "W-S“ International Consulting GmbH, deren Kernaufgabe darin besteht, Projekte in unseren Nachbarstaaten, vornehmlich in der Slowakei, in Ungarn und in Tschechien zu entwickeln.

Dadurch wird sowohl die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens an sich deutlich gestärkt, wie auch die Reaktionsfähigkeit und Flexibilität auf Marktentwicklungen erhöht wird.

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  2005.    

Im Jahr 2005 haben sich die Situation und die Rahmenbedingungen für den gesamten gemeinnützigen Wohnbau in Österreich nicht verbessert. Bedenkt man, dass das gesamte öffentliche Förderungsvolumen im Berichtszeitraum nur mehr 40 % des Standes von 1999 betrug, kann man die Auswirkungen in wirtschaftlicher, wohnpolitischer und sozialpolitischer Hinsicht leicht messen. Wie schon in den vergangenen Jahren war es der "Wien-Süd" durch eine Reihe von unternehmenspolitischen Entscheidungen und Maßnahmen möglich, die negativen Trends dieser Entwicklung weitgehend abzufedern. Dazu gehört verstärkt das Engagement in Sanierungsprojekten ebenso, wie die regionale Ausweitung des Wirkungsbereiches, sodass nun neben Wien, Niederösterreich und Burgendland auch Projekte in Oberösterreich durch die WS-O bearbeitet werden.

Neben den Tätigkeiten in Österreich entwickelt sich auch das Engagement der Unternehmensgruppe "Wien-Süd" im Ausland im Rahmen der Konzepte und Planungen. Dazu kommt, dass die "Wien-Süd" einige Projekte in Grenznähe zu Slowakei und zu Ungarn betreibt und dieses Wohnungsangebot, das auch frei finanzierten Wohnraum umfasst, in diesen Regionen vermarktet. Durch diese Vorgehensweise wird zweifellos auch ein Beitrag zur Integration in ein Europa neuen Zuschnitts geleistet.

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  2006.    

Das gute Geschäftsergebnis für 2006 bestätigt den seitens „Wien-Süd“ seit Jahren erfolgreich eingeschlagenen Kurs und wird von einer überdurchschnittlichen Leistungsbereitschaft, Qualifikation und Motivation aller MitarbeiterInnen getragen.
Eine positive Entwicklung lässt sich - neben den Bau- und Sanierungstätigkeiten in Österreich - vor allem bei den Auslandsprojekten der „Wien-Süd“ verzeichnen. Die Phasen der einzelnen Vorhaben in Bratislava und Opoj laufen planmäßig. Während in Opoj die ersten Gebäude bereits im Entstehen sind und die notwendigen Maßnahmen zu deren Vermarktung umgesetzt wurden, steht ein Bauprojekt in Bratislava, nämlich im Stadtteil Koliba, kurz vor Baubeginn. Im Zusammenhang mit diesen Aktivitäten entwickeln sich weitere Perspektiven in Prag, Warschau, Laibach und Sofia. Schon heute zeichnen sich also erfreuliche Ansätze für weitere Auslandsengagements ab, die unter Beweis stellen, dass die Grundsatzentscheidung, auch die Märkte in den neuen EU-Staaten zu bearbeiten, richtig und zukunftsweisend war.

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  2007.    

Es zeigt sich, dass, über den Neubaubereich hinausgehend, vor allem die Sanierungstätigkeit der "Wien-Süd" an Bedeutung gewinnt. Dies zeigt sich nicht zuletzt darin, dass 2007 Sanierungsvorhaben mit 636 Wohnungen fertig gestellt werden konnten.

Die starke Position der Unternehmensgruppe "Wien-Süd" konnte vor allem in Niederösterreich, und zwar gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Arthur Krupp Ges.m.b.H., und im Burgenland durch die B-SÜD, ausgebaut und gefestigt werden.

Als Auszeichnung für die hohe Sanierungskompetenz der "Wien-Süd" wurde für die Sanierung der zwischen 1869 - 1895 errichteten Arbeiterwohnsiedlung "Tschechenring" in Felixdorf, der "Niederösterreichische Baupreis 2007" zuerkannt. Dabei wurden Pionierleistungen insofern erbracht, als eine energietechnische Optimierung der thermischen Hülle durch Aufbringung einer Innendämmung, die Herstellung zeitgemäßer Wohnungsgrundrisse, die Erweiterung der Nutzflächen durch den Dachausbau, der Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftungsanlage und die Errichtung einer Pellets-Heizungsanlage ausgeführt wurden.

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  2008.    
Riverside

Im Geschäftsjahr 2008 wurde mit dem Spatenstich zum Projekt „Riverside“ auf den ehemaligen Brauereigründen in Liesing in Wien 23., eines der größten aktuellen städtebaulichen Projekte gestartet. Auf diesem Areal werden nicht nur mehr als 650 Wohnungen errichtet, sondern auch Infrastrukturen wie ein Kindergarten, ein Ärztezentrum und vor allem auch eine Shopping Mall, die für sich alleine eine Größe von ca. 27.600 m² aufweist, damit wird das gesamte Umfeld um den Liesinger Platz neu belebt und zudem auch in baulicher und verkehrstechnischer Hinsicht qualitativ verändert.
Neben diesem Großbauvorhaben wurden eine Reihe weitere Wohnbauprojekte fortgeführt und im Berichtszeitraum im Neubaubereich 14 Gruppen mit 223 Wohnungen an die MieterInnen übergeben.
Auch bei der Sanierung und Revitalisierung alter Bausubstanz – ein Leistungssegment der Unternehmensgruppe „Wien-Süd“, dem nach wie vor größte Bedeutung zukommt, konnten 2008 12 Gruppen mit 320 Wohnungen fertig gestellt werden.

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  2009.    
Mautner Markhof

Die Arbeiten am Großprojekt auf den ehemaligen Brauereigründen in Liesing laufen plangemäß. Dies betrifft sowohl die kurz vor Fertigstellung stehenden Eigentumswohnungen, wie auch die 73 geförderten Wohnungen. Mit diesem Gesamtprojekt, wird das Zentrum von Liesing, was die städtebauliche Konzeption betrifft, neu definiert und, nach Ansicht vieler Experten, qualitativ aufgewertet. Ein weiteres Bauvorhaben steht kurz vor Baubeginn, nämlich das auf dem sieben Hektar großen Areal der ehemaligen Mautner Markhof Gründe – ein multifunktionales Projekt für Wohnen, Gewerbe und infrastrukturelle Einrichtungen.
Eine Detailbetrachtung der Tochterunternehmen der „Wien-Süd“ zeigt, dass in diesem Rahmen eine Reihe verschiedener Wohnbauprojekte in Niederösterreich und im Burgenland, mit den Tochterunternehmen Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Arthur Krupp Ges.m.b.H., mit Sitz in Berndorf, und der B-SÜD Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft m.b.H., die in Eisenstadt ansässig ist, erfolgreich realisiert werden konnten. Insgesamt haben diese Unternehmen in 16 Gruppen 572 Wohnungen fertig gestellt. Dazu kommen noch die Sanierungs- und Revitalisierungsleistungen, die insgesamt 310 Wohnungen umfassen und das breite Angebot der Unternehmensgruppe „Wien-Süd“ abrunden.

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  2010.    
100 Jahre Wien-Süd

100 Jahre "Wien-Süd", 100 Jahre im Dienst des Sozialen Wohnbaus: Die "Wien-Süd" feiert ihr 100-jähriges Bestandsjubiläum.
Mit einer Festveranstaltung in der Albertina sowie einem "Fest für Freunde" der "Wien-Süd" im Wiener Rathaus, an dem über 2.500 Gäste teilnahmen, beging die "Wien-Süd" ihr einhundertstes Bestandsjubiläum.

Keine Frage – auch das Geschäftsjahr 2010 war in vielerlei Hinsicht noch von den Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise aus dem Vorjahr geprägt. Etwa durch die restriktive Haltung der Banken bei der Vergabe von Krediten für Wohnungssuchende, die Sparprogramme der Regierung zur Budgetkonsolidierung oder auch die Stimmungslage in der Bevölkerung ganz Allgemein, die als Indikator für die Gesamtsituation steht.
Es liegt wohl auf der Hand, dass sich die "Wien-Süd" von diesen unerfreulichen Entwicklungen nicht völlig abkoppeln konnte. Durch eine vorausschauende Grundstücksbevorratung und –bewirtschaftung auf der einen und die Umsetzung von hochqualitativen Projekten, vor allem von Wohnungseigentumsbauvorhaben, auf der anderen Seite, war es der Unternehmensgruppe aber möglich, den allgemeinen Rahmenbedingungen zum Trotz, ein positives Ergebnis zu erwirtschaften.

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  2011.    
100 Jahre Wien-Süd

Was 2008 mit dem Platzen einer „Immobilienblase“ in den USA begann, hat sich in Europa über eine Banken-, zu einer Verschuldens- und Eurokrise entwickelt, deren Folgen auch in Österreich und somit für die „Wien-Süd“ im Geschäftsjahr 2011 deutlich spürbar waren und sind.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist es daher erfreulich, dass die Unternehmensgruppe „Wien-Süd“ dennoch ihre maßgebliche Rolle in Österreich weiter ausbauen konnte: So wurde beispielsweise das Großprojekt der „Wien-Süd“ auf den ehemaligen Gründen der Brauerei Liesing, das u. a. 73 geförderte Mietwohnungen umfasst, im Juli 2011 fertig gestellt und an seine Mieterinnen und Mieter übergeben. Das Einkaufszentrum „Riverside“, das ebenfalls von der „Wien-Süd“ auf demselben Areal errichtet wurde, öffnete bereits im September 2010 seine Tore und findet seither in der Bevölkerung großen Anklang.

Die Bautätigkeit im Geschäftsjahr 2011 umfasste insgesamt die Bearbeitung von 1.124 Wohneinheiten auf dem Neubausektor und 1.568 Einheiten im Wohnhaussanierungsbereich mit einem Gesamtbauvolumen von rund EUR 84,0 Mio. In Bauvorbereitung befinden sich rund 3.000 Einheiten. Diese Leistung zeigt sich auch in einer Bilanzsumme von über 1 Milliarde Euro, die im Vergleich zum Vorjahr wieder gesteigert werden konnte.

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  2012.    
100 Jahre Wien-Süd

Auch im Geschäftsjahr 2012 war die "Wien-Süd" wieder bemüht, qualitative und quantitative Akzente im Wohnbau zu setzen, wobei sich diese Leistungen sehr gut auch im vorliegenden Geschäftsbericht nachvollziehen lassen. Trotz der abermals schwierigen Rahmenbedingungen war es der Unternehmensgruppe möglich, ihre maßgebliche Rolle in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft in Österreich konsequent weiterzuentwickeln. Es sei in diesem Zusammenhang zunächst auf die Bautätigkeit der „Wien-Süd“ verwiesen, die die Bearbeitung von rund 1.000 Wohneinheiten auf dem Neubausektor und im Wohnungssanierungsbereich umfasste. Das Gesamtbauvolumen im Berichtszeitraum beträgt fast 90 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund einer konsequenten Grundstücksbevorratung konnten in Bauvorbereitung rund 2.000 Einheiten bearbeitet werden. Diese Leistungen spiegeln sich letztlich auch in der Bilanzsumme von € 1.031.415.878,93 wider. Aufmerksam gemacht sei auch auf einige Großbauvorhaben, von denen sich allein die Bebauung der ehemaligen Mautner Markhof-Gründe in Wien Simmering mit einem Volumen von ca. 86 Millionen Euro zu Buche schlägt. Weitere Großprojekte, deren Realisierung unmittelbar bevor steht, sind z. B. das „Altmannsdorfer Dreieck“ oder die Projekte Lastenstraße und Erlaaer Straße.

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  2013.    
100 Jahre Wien-Süd

Die „Residential Company Brand Value Study Austria 2013" des EUREB-Institute untersuchte im Frühjahr die Markenstärke der 25 größten Wohnbauträger. Die „Wien-Süd“ konnte dabei den hervorragenden 4. Rang einnehmen

Das European Real Estate Brand Institute (EUREB) beobachtet seit fünf Jahren die maßgeblichen Unternehmen der europäischen Immobilienwirtschaft und untersucht Qualitätsmerkmale und Werttreiber der Marken. Die neue Studie in Zusammenarbeit mit immobilien.net dient als Gradmesser, wie es um Reputation und Fachkompetenz sowie das Preis-Leistungsverhältnis und die Zufriedenheit der Kunden in Österreich steht.

Die „Wien-Süd“ konnte dabei einen Spitzenrang einnehmen.

  • Sie wurde beim Kriterium „Markenstärke“ unter den 25 Wohnbauträgern auf den 4. Platz gereiht.
  • Bei den Kriterien „Vertrauenswürdigkeit“ und „Gute Erfahrung“ konnte sie jeweils den 2. Platz belegen.
  • Bei der Frage nach der größten „Kompetenz“ erreichte sie nach Raiffeisen Evolution und Erste Group Immorent den 3. Platz.

Die drei wertvollsten Marken unter den Wohnbau-Unternehmen sind laut Studie „Raiffeisen Evolution“, „Erste Group Immorent“ sowie „BAI Bauträger Austria Immobilien“, wobei sich laut Studienautoren „die Top-Platzierungen unter anderem durch hohe Abstrahleffekte der jeweiligen Dachmarken Raiffeisen, Erste Group und Bank Austria“ erklären. Damit liegt die Wien-Süd nicht nur allgemein im Spitzenfeld als wertvolle Marke, sie lässt in dieser Untersuchung auch alle anderen gemeinnützigen Bauträger weit hinter sich!

Allgemein wird konstatiert, dass es noch „gravierende Markendefizite bei den Wohnbauträgern“ gibt. „Im Vergleich zu anderen Branchen ist noch viel Luft nach oben", auch wenn „die Top-Marken der Immobilienwirtschaft in den letzten Jahren kontinuierlich an Wert zulegten.“

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Wien Süd
Gemeinnützige Bau u. Wohnungsgenossenschaft
eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung

1230 Wien
Untere Aquäduktgasse 7
Tel: 01 866 95-0
Fax: 01 866 95-444

 

"Ich bin Moritz"
(Monte Verde)
Tschenring Felixdorf